Gefahren am Meer und am Pool – schützen Sie sich und Ihre Kinder

Gefahren am Meer und am Pool – schützen Sie sich und Ihre Kinder

Je höher die Temperaturen, desto mehr Menschen verbringen ihre Zeit am Meer oder an Pools. Doch Vorsicht, Wasser kann vor allem für Kinder sehr gefährlich sein, denn sie kennen die Gefahren noch nicht.
Lassen Sie ihre Kinder am Wasser nie aus den Augen und sorgen sie dafür, dass sie so früh wie möglich schwimmen lernen.

Gefahren im Meer:

  • Schwimmen Sie nicht in der Nähe von Klippen oder Felsen, eine Welle könnte Sie dagegen schleudern und verletzen, oder Sie unter Wasser drücken.
  • Achten Sie auf Strömungen, vor allem mit Hilfsmitteln wie Luftmatratzen kann man leicht weit hinausgetrieben werden
    Achten Sie auf Wassersportler und Boote, sie können Schwimmer leicht übersehen.
  • Vorsicht bei Wellen, sie machen Spaß, besitzen aber auch viel Kraft.
  • Beachten Sie die Warnflaggen am Strand und erklären Sie Ihren Kindern die Bedeutung (grün – baden ist sicher, gelb – Vorsicht, rot – baden verboten).
  • Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich. Verlassen Sie das Wasser sofort. Holen Sie sofort Ihr Kind aus dem Wasser.

Gefahren am Pool:

  • Lassen Sie die Kinder nur ins Wasser springen, wenn es tief genug und ist und keine anderen Badegäste durch den Sprung gefährdet werden.
  • Der Beckenrand ist oft rutschig, gehen sie langsam und weisen Sie Ihre Kinder darauf hin.
  • Kühlen Sie sich ab, bevor Sie ins Wasser gehen. Durch einen zu schnellen Temperaturwechsel könnte der Körper einen Schock bekommen.

Wichtiges:

Das Ertrinken ist fast immer ein ruhiger und wortloser Vorgang. Sobald sich der Mund einer ertrinkenden Person über der Wasseroberfläche befindet, wird schnell ausgeatmet und wieder eingeatmet, bevor der Kopf wieder unter Wasser abtaucht. Daher ist die Zeit für einen Hilferuf zu kurz.
Ein Winken um Hilfe ist auch nicht möglich. Die Arme werden instinktiv seitlich ausgestreckt und von oben auf die Wasseroberfläche gedrückt. Diese Schutzfunktion soll den Kopf über der Wasseroberfläche halten, um weiter atmen zu können. In der Regel können sich Ertrinkende nur 20 bis 60 Sekunden an der Wasseroberfläche halten, bevor sie untergehen.
Daher handeln Sie schnell – sofortige Hilfe ist entscheidend.

Vor einem Rettungsversuch sollte man unbedingt weitere Personen auf den Notfall aufmerksam machen, die über den Notruf 112 den Rettungsdienst alarmieren können.

Der Notruf in ganz Europa lautet 112

Der Retter, der den Ertrinkenden aus dem Wasser ziehen will, darf auf keinen Fall den Eigenschutz vergessen. Wenn möglich, reicht man der betroffenen Person einen schwimmenden Gegenstand, um direkten Kontakt zu vermeiden. Denn wenn sich der Ertrinkende in Panik an den Retter klammert, könnte er den Helfenden unter Wasser drücken.

Um im Notfall richtig zu reagieren frischen Sie hier Ihre Erste Hilfe Kenntnisse auf:
https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/der-kleine-lebensretter/

Das deutsche Rote Kreuz bietet sogar eine App „Erste Hilfe“, die nicht nur eine interaktive Begleitung in Notfallsituationen ist, sie kann ebenso dazu benutzt werden, auf spielerische Weise das Verhalten in solch einer akuten Situation zu üben.
 https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/erste-hilfe-online/

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August 22nd, 2017|